• Jessica Kaufmann

Warum du keine Balance findest!

Nicht nur die körperliche Balance ist ein wichtiger Faktor. Auch deine seelische Balance solltest du nicht außer Acht lassen.



Seelische Gesundheit: Vorbeugung

Psychische Krankheiten zu verhindern bzw. ihnen vorzubeugen, ist nicht immer möglich. Seelische Ausgeglichenheit kann jedoch einen großen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit leisten. Liegt bereits eine Erkrankung vor, sind frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig. Auch Rehabilitationsmaßnahmen gehören zur Prävention.



Informationen zu Schutz- und Risikofaktoren für die Psyche finden Sie unter Psyche: Schutz- & Risikofaktoren sowie unter Einflussfaktoren auf die Psyche.

Es können schon Kleinigkeiten sein, die den Alltag leichter machen – etwa sich etwas „von der #Seele reden“ oder auf ausreichend #Erholung zu achten. Es ist nicht notwendig, auf einen besonderen Moment zu warten, um die Seele zu „pflegen“ und so auch auf sich „zu schauen“.


Verschiedenste Ressourcen, die der Mensch in sich trägt, können zudem immer wieder belebt werden. Ressourcen im Sinne von Gesundheitsressourcen sind die Gesamtheit aller gesundheitsförderlichen bzw. schützenden persönlichen und sozialen, aber auch körperlichen und psychischen Reserven. Dazu gehören etwa Selbstbestimmung, Zuversicht und Humor – aber auch Geborgenheit und das Gefühl, geliebt zu werden.


Tipps für deine seelische Selbstfürsorge


Folgende Tipps können helfen, der Psyche jederzeit etwas Gutes zu tun im Sinne von Selbstfürsorge (Self Care). Nicht alles wird sich immer und gleich umsetzen lassen. Aber Schritt für Schritt kann dadurch mehr seelische Balance möglich werden:

  • Gehe #achtsam mit dir selbst um: Welche Bedürfnisse hast du (z.B. nach Essen, sozialem Austausch, Ruhe, Aktivität etc.)? Welche Gefühle habst du? Dabei kann auch Achtsamkeit unterstützen.

  • Üben, #Grenzen zu setzen: Dazu gehört auch manchmal „Nein“ zu sagen. Achte jedoch auch die Grenzen von anderen Menschen.


  • Schenke dir selbst #Wertschätzung: Wenn du dich wieder einmal dabei ertappst, dich zum Beispiel abzuwerten – frage dich, ob du so auch mit einer guten Freundin/einem guten Freund „sprechen“ würdest.

  • Setze dir #Ziele: Versuche, auch kleine Schritte auf dem Weg dorthin wertzuschätzen.

Es ist zudem nie zu spät, die Seele mit positiven Erfahrungen „nach zu nähren“ und ihr Gutes zu tun.

Mit „Nachnähren“ meint man etwa das Nachholen von Sicherheit und Geborgenheit oder einfach das Gefühl, angenommen zu werden, wie man ist – z.B. nach einem stressigen, konfliktreichen Tag.


Umgebe dich mit Menschen, die dir guttun bzw. nehme zu diesen Kontakt auf. #Geborgenheit und #Sicherheit kann man sich aber auch selbst vermitteln, z.B. mit Routineabläufen wie etwa Gartenarbeit, mittels einfach „auf sich achten“, Tagebuch schreiben oder sich in eine Decke kuscheln etc. Mithilfe des sogenannten „Nachnährens“ können positive Erfahrungen gemacht und Bedürfnisse gestillt werden.






  • Möglichst nicht nach #Feierabend oder an den freien Tagen arbeiten.

  • Baue dir „Pufferzonen“ in deinen Kalender ein, und vereinbare einen Termin mit dir selbst – eine Zeit, die nur dir gehört.

  • Achte auf regelmäßige #Arbeitspausen. Tipps zur Zeit Gestaltung im Joballtag findest du unter Zeitmanagement-Tool.

  • Sorge für erholsamen und regelmäßigen Schlaf.

  • Soweit es möglich ist, bestimme selbst, wie du deine #Freizeit verbringen möchtest.

Erholung lässt sich nicht beliebig lange hinausschieben, ohne dass Folgen wie etwa Müdigkeit oder Erschöpfung auftreten. Sich zu erholen sollte täglich Platz im Tagesablauf haben.


Viel Freude beim Erkunden der Aktivitäten, die dir zu mehr Balance verhelfen! Es kann auch hilfreich sein, wenn du dein Vorhaben aufschreibst oder dir bewusst Termine für Erholung oder bewährte Balancemaßnahmen in einen Kalender notierst.

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